Job to be done

Do., 17. September 2015, 9:00 - 17:00 Uhr

CAST Gründungszentrum, Wilhelm-Greil-Straße 15, Innsbruck

In diesem Workshop geht es darum, angehenden UnternehmerInnen aufzuzeigen, welchen Einfluss Kundinnen und Kunden auf ein Geschäftsmodell haben sollten. Ein Produkt muss bei KundInnen ein bestimmtes Bedürfnis stillen. Erkennt man dieses, kann das Geschäftsmodell auf neue, innovative und sogar disruptive Art und Weise gestaltet werden.

Ein Bespiel aus der Musikindustrie:

Bevor es iTunes gab, gab es bereits den Wunsch nicht mehr ein komplettes Album kaufen zu müssen, sondern nur einzelne Lieder. Es gab jedoch kein Angebot dafür. Das Internet bot eine Lösung, indem jedeR seine Musik online zur Verfügung stellen konnte (bspw. Napster), was jedoch von der Musikindustrie als illegal befunden wurde. Die Konsequenz war das Ende von Napster. Apple reagierte jedoch auf diesen Kundenwunsch und entwickle das Geschäftsmodell iTunes.

Wir müssen also verstehen, was unsere Kundinnen und Kunden tatsächlich gelöst haben wollen und darauf aufbauend unser Angebot entwickeln oder verbessern. Im Zuge dieses Workshops erarbeiten wir uns anhand unterschiedlicher Methoden und Beispiele den tatsächlich zu erledigenden Job unserer KundInnen, den Job to be done.

 

Die Facilitatoren

Marcus Ambrosch beschäftigt sich als Psychologe, Effectuation-Experte und Buchautor seit über einem Jahrzehnt mit erfolgreichen Entscheidungs- und Handlungsstrategien aus der Management- und Entrepreneurshipforschung. Er setzt sich für mehr Unternehmergeist in Unternehmen und eine unternehmerische Gesellschaft ein. 2010 veröffentlichte er mit “effectuation – unternehmergeist denkt anders!” das erste deutschsprachige Fachbuch zum Seminar-Thema. http://www.u-geist.at

Rudolf Greger ist Designdenker, managing partner bei GP designpartners GmbH und seit mehr als 25 Jahren Unternehmer. Design verändert eine bestehende Situation in eine bevorzugte und soll das Leben der Menschen verbessern. Er ist überzeugt, um erfolgreich zu sein, muss Design zentraler Bestandteil jeder Unternehmensstrategie sein. http://gp.co.at

 

doga – designorientierte gründungsarbeit
Diese Veranstaltung ist Bestandteil des doga-Projekts (Designorientierte Gründungsarbeit), das sich mit der experimentellen Entwicklung von Unterstützungsformaten für Gründungspersonen und Gründungscoaches beschäftigt. Design soll zum zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategien von Neugründungen werden. doga ist eine Kooperation von GP designpartners, Marcus Ambrosch, dem Management Center Innsbruck (MCI) und dem Leadpartner CAST, Center For Academic Spin-Offs Tyrol und wird von der austria wirtschaftsservice im Rahmen von aws impulse LEAD gefördert.
Während bereits bestehende Unternehmen in Bezug auf Design noch oft umdenken müssen, will doga Design von Anfang an mitdenken und setzt daher bei den Unternehmensgründungen an. Mithilfe des Programms soll Gründungsberatung ein Verständnis für den Mehrwert von Design entwickeln. Somit werden Start-Ups von Anfang an zu einer positiven Designhaltung inspiriert und erfahren, wie sie Kompetenzen und Angebote der Kreativwirtschaft für das eigene Gründungsvorhaben nutzen können. doga orientiert sich dabei am Prinzip Effectuation – bereits bestehendes Wissen, Präferenzen, Erfahrungen und Ressourcen werden bestmöglich genutzt, anstatt einen modellhaften Ideal-Businessplan zu entwerfen.

 

Anmeldung

Anmeldung Job to be done 17.9.2015

 

Kontakt

Susanne Pedarnig-Abermann

CAST Gründungszentrum

Wilhelm-Greil-Straße 15

6020 Innsbruck

pedarnig-abermann@cast-tyrol.com

www.createtirol.at

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Gefördert durch die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH im Rahmen von aws impulse LEAD:

 

 

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